Gesundheit

Projektleitung

Projekt Gesundheit und Bildung

 

Dieses Projekt besteht aus mehreren Teilbereichen.
Zum einen soll im Dorf selber ein Heilkräutergarten angelegt werden und die Anwendung von Kräutern in der Ernährung, beim Würzen von Getränken, in Tees, Seifen, Ölen, Wickeln, Bädern etc erforscht und angewandt werden.
Hierzu gehört auch die Aneignung vom Wissen über die Geschichte und Herkunft und einem eventuellen Wandel in der Anwendung der Pflanze. Dieser im alltäglichen Leben der Dorfgemeinschaft praktizierte Teil soll in Austausch und Zusammenarbeit mit dem Projekt der Gastronomie laufen, in der den Gästen gesunde und vielleicht auch therapeutisch wirksame Ernährung angeboten werden kann, sowie mit dem Gesundheitszentrum.


Am Gesundheitszentrum kann jeder therapeutisch wirkender Mensch, der sich einem ganzheitlichen Konzept verschreibt, mitarbeiten. Das können Naturheilverfahren, künstlerische Therapeuten, Masseure, Ernährungswissenschaftler, Psychologen, Physiotherapeuten, Schulmediziner u.a. sein, solange sie den gesamten Menschen im Blick haben und nicht nur ein Symptom oder eine Krankheit. Das Motto des Gesundheitszentrum soll sein: Gesundheit ohne Medizin.
Dies beinhaltet die Idee der Prophylaxe, d.h. einer Gesundheitspflege, die eingreift noch bevor eine organische Erkrankung entsteht, aber auch die Idee, dass Krankheit zum Menschsein dazu gehört als Entwicklungsweg. Dementsprechend darf Krankheit nicht unterdrückt werden, sondern muß begleitet und überwunden werden. Es ist nicht das Anliegen des Gesundheitszentrums, die Schulmedizin gänzlich abzulehnen - sie hat eindeutig ihre Berechtigung und Notwendigkeit - auch wenn versucht werden soll, so früh einzugreifen, dass eine schulmedizinische Versorgung nicht notwendig sein wird.

Über das Gesundheitszentrum soll die hausärztliche Versorgung der Dorfbewohner abgedeckt werden (wobei nicht damit gemeint ist, dass sich alle Dorfbewohner hier behandeln lassen müssen). Die Behandlung soll später innerhalt des Dorfes über einen Tauschhandel abzugleichen sein. Das Zentrum ist aber auch für Außenstehende offen. Wir hoffen, innerhalb dieses Gesundheitszentrums - über die Zusammenarbeit mit dem Dorf und deren Gastronomie - auch Patienten stationär für eine gewisse Zeit aufnehmen zu können. Hierzu sollen im Zentrum selbst einige Räume angefertigt werden. Von den Angehörigen könnten im Dorf Ferienhäuser angemietet werden.

Das Gesundheitszentrum wird außerhalb, aber in Reichweite des eigentlichen Dorfes liegen. Geplant ist bisher eine Arztpraxis mit Räumlichkeiten für Massage, Physiotherapie, Tuina und Akupunktur, sowie eine Abteilung für Sauna und Heilbäder. Da in diesem Komplex ebenfalls ein Kindergarten angeschlossen sein soll, soll auch Platz für Kinderphysiotherapie mit „Sinnesgarten“, Musiktherapieraum und anderes vorhanden sein. Was genau in das Gesundheitszentrum noch integriert werden soll, muß innerhalb der Projektgruppe erörtert werden.

Im Umkreis dieses Gesundheitszentrums können sich noch andere Praxen oder Institutionen ansiedeln. Eine bereits innerhalb der Projektgruppen entstandene Idee, ist der Umbau eines Resthofes mit Viehbestand und kleiner Landwirtschaft zu einem Altersheim. Dies würde unser Konzept in dem Sinne abrunden, da dann im Museumsdorf ein Zusammentreffen von drei Generationen erfolgen kann, die sich gegenseitig befruchten.

Soweit meine kleine Einführung. Für Verbesserungsvorschläge, neue Ideen und v.a. für Menschen, die an dem Projekt mitarbeiten wollen, würde ich mich sehr freuen. Meldet Euch doch im Forum oder kommt zum nächsten Treffen !

Silvi